"Love from Africa e.V."

 

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Stella Weber

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45468 Mülheim an der Ruhr

 

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"Love from Africa e.V."

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45468 Mülheim an der Ruhr

 

Tel.: 0208/3787217

Mobil: 0177/7946262

 

E-Mail: lovefrom.africa@yahoo.com

 

Stella Weber
Stella Weber
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Stella Weber und ihr Verein

"Love from Africa e.V."

Stella Weber stammt aus Ghana, Jahrgang 1972, von Beruf Friseurin. Die Liebe hat sie

nach Deutschland gebracht, nachdem sie ihren Mann, der aus Deutschland kommend in Afrika zu Besuch war, kennen gelernt hat. Sie ist verheiratet, hat einen Sohn, ist mit dem deutschen Pass unterwegs und war seit 1994 in Dortmund. Ab 2004 ist sie in Mülheim an der Ruhr zuhause. Sie leitet eine Jugendorganisation in der internationalen Gemeinde „Lighthouse“. Diese Gemeinde war auch der Grund, warum Sie an die Ruhr gezogen ist.

Stella Weber: „Meine Mutter ist Pastorin in Accra-Tema, Ghana. Da wurde ich natürlich zum Gottesdienst mitgenommen, erlernte die religiösen Gesänge meiner Heimat. Und das ist Gospel. Ich war damals wohl zehn Jahre alt.“ Da ist es wohl eher kein Zufall, dass sie hier bei uns den Gospel-Chor „Love from Africa“ gründete, der regelmäßig probt und mittlerweile viel Auftritte absolviert hat.

 

„Die Mülheimer sind nett, man fühlt sich Zuhause. Und als Rat würde ich sagen: Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst. Die Leute sollen einander helfen, nicht wegschauen, sondern füreinander da sein, offen sein, auf die Menschen zugehen, selbst die Initiative ergreifen und nicht warten.“ Noch fehlt ihr ein wenig die „Schwarz-Afrikanische Komponente“ in Mülheim an der Ruhr, zum Beispiel im Integrationsrat der Stadt. Das wäre wichtig, um den Farbigen mehr Möglichkeiten aufzuzeigen, nach außen zu gehen, aktiv zu sein – ihres Selbstwertgefühls wegen.

Im Dezember 2008 hat Stella Weber die Auszeichnung „200 Jahre – 200 Menschen“ bekommen, ein Dankeschön der Stadt Mülheim im Jubiläumsjahr für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.


migration-geschichte.de: Stella Weber und ihr Verein „Love from Africa“
Rollenspiel im Theater-Workshop und wichtige Gespräche über die Herausforderungen im Alltag

 

Längst ist aus dem Gospel-Chor eine Gemeinschaft geworden, die ganz viele andere Aktivitäten entwickelt. So ist es im neuen Prospekt zu lesen:

„Love from Africa e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich aus Menschen unterschiedlichster Kulturen zusammensetzt. Love from Africa wurde von Stella Weber 2007 mit dem Ziel gegründet, Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund eine bessere soziale Integration in Deutschland zu ermöglichen und ihnen berufliche Perspektiven aufzuzeigen. Aufgrund eigener Erfahrungen fand sie es für sehr notwendig, den Jugendlichen Unterstützung anzubieten und als Vorbild zu fungieren.

Zu Beginn waren es 14 bis 16 Jugendliche, im Moment sind es 25, Tendenz steigend. Aktivitäten sind: Teilnahme an der Interkulturellen Woche, Grillfeste, Gospel-Rockkonzerte – zum Beispiel in der Mülheimer Freilichtbühne, Streetballturnier in Eppinghofen, Fußballturniere – zum Beispiel in Dortmund oder Chorauftritte in einem Lüdenscheider Altersheim. Außerdem engagierte sich der Verein 2009 an einem Theaterprojekt, war im Dortmunder Rathaus, im Mülheimer Wassermuseum „Aquarius“ mit der Mülheimer Bildungspartnerschaft aktiv und beim Elternkongress im Düsseldorfer Landtag.. .


migration-geschichte.de: Stella Weber und ihr Verein „Love from Africa“

Mit Herz und Seele bei einer der „schönsten Nebensachen“ des Lebens


Unterstützung bekommt Stella Weber von Petra, Linda, Larmani, Tantine und anderen. Die weitere Planung sieht vor, jedes Jahr ein Festival zu organisieren, um die Öffentlichkeit von der Arbeit des Vereins in Kenntnis zu setzen und neue Mitglieder anzuwerben. Darüber hinaus sind Veranstaltungen für Bildungschancen der Jugendlichen in Vorbereitung und ein Kinder- und Jugend-Kulturfest; Gospel-Rock-Fest; Grillfest; Weihnachtsfest und diverse Sportaktivitäten.

Inzwischen hat die Arbeit so zugenommen, dass Love from Africa auch schon Zweigstellen in Ghana und Frankfurt gegründet hat. Finanziert hat Stella Weber zunächst alles in Eigenregie, unterstützt wurde sie dabei von einzelnen großzügigen Spender